
- 1932 Gründungsjahr - Reparaturen/Verkauf von Schreibmaschinen an der Bahnhofstrasse
- 1973 Übernahme Geschäftsleitung der 2. Generation
- 2002 Geschäftseintritt der 3. Generation

Am
1. Juli 1932 eröffnete Herr F.E. Zweifel an der Bahnhofstrasse in
Glarus ein Schreibmaschinen-Fachgeschäft mit einer eigenen
Reparatur-Werkstätte. Es bedurfte in den dreissiger Jahren eines
aussergewöhnlichen Pioniergeistes und einer klaren Vision, ein Geschäft
zu eröffnen. Doch F. Zweifel hat die grosse Verbreitung der
Schreibmaschine vorausgeahnt. Von Anfang an sicherte er sich die
Vertretungsrechte von ersten Markenprodukten. Besondere Sorgfalt widmete
er dem Reparatur- und Unterhalts-Service. Als der 2. Weltkrieg
ausbrach, musste seine Gemahlin das Geschäft übernehmen und leiten. Mit
sehr hohem Engagement und den gleichen unternehmerischen Qualitäten
ihres Mannes konnte sie in dieser Zeit den Bereich Bürobedarf ausbauen,
sodass ein weiteres Standbein für die Zukunft der Firma Zweifel
entstand.
Leider verstarb der Gründer, Herr F. Zweifel, im Jahre 1955
an einer schweren Krankheit. Frau Zweifel konnte dank der guten
Unterstützung ihres Neffen Peter Küng die Last und Verantwortung für die
Zukunft auf mehrere Schultern legen. Herr Küng half massgeblich mit,
dass die Firma Zweifel ein weiteres Standbein aufbaute, nämlich die
Büromöbelabteilung. Die Hauptvertretungen zu dieser Zeit waren die
Marken Stilo für Büromöbel und Stoll Giroflex für Bürostühle. Das
Geschäft lief gut und so wurde im Jahre 1964 der Laden im Parterre sowie
ein Ausstellungsraum im 1. Obergeschoss umgebaut. So konnte man auf dem
Platz Glarus das ganze Büroangebot aus einer Hand anbieten eine
beträchtliche Neuerung in dieser Zeit.
Als im Jahre 1973 Herr
Martin Zweifel in die Firma eintrat, war Herr Küng bereit, seinen Platz
dem Eintretenden freizumachen. Dies war auch die Zeit der ersten
Normalpapierkopierer. Die Firma Zweifel konnte und wollte der
Marktentwicklung nicht hinterher sein und nahm die Kopierer in ihr
Verkaufsprogramm auf. Auch der Technische Dienst (After-Sales-Services)
wurde den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Einführung der ersten
elektronischen Schreibmaschinen sowie der grosse Bedarf an neuen
Büroarbeitsplätzen war der grosse Durchbruch für die Firma Büro Zweifel
& Co. AG. Bald einmal waren die gegebenen Räumlichkeiten an der
Bahnhofstrasse 8 zu klein und konnten einen reibungslosen Ablauf der
Lieferungen und Auslieferungen nicht mehr gewährleisten. Für Herrn
Zweifel bot sich 1989 die Möglichkeit, die Fabrikliegenschaft im
Buchholz 32 zu erwerben und den neuen Bedürfnissen der Firma Büro
Zweifel & Co. AG anzupassen. Im Obergeschoss konnte eine grosse
Büromöbelausstellung sowie neue Arbeitsplätze für die Verwaltung
eingerichtet werden. Im unteren Geschoss konnte dank dem grosszügigen
Raumangebot der Technische Dienst sowie ein Lager eingerichtet werden.
An der Bahnhofstrasse 8 wurde der Laden erweitert auf Büromaterial im
Parterre sowie auf die Bürotechnik im ersten Obergeschoss. Als 1993 die
Papeterie Müller-Moor ihr Geschäft aufgab, konnte der Zweig Papeterie
ebenfalls in das breite Sortiment der Firma Büro Zweifel & Co. AG
aufgenommen werden.
Somit kann man heute sagen "IHR BÜRO - UNSER BERUF".
